Michelbach / Bilz: Gemeinde Michelbach an der Bilz

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Selbständigkeit bewahrt

Bereits um 950 nach Christus wurde im Bereich des heutigen Michelbach/Bilz mit dem Bau von Burgen begonnen. Die Schenken errichteten in den Jahren an 1610 das Schlossgebäude in dem heute die Internatschule der evangelischen Schulstiftung untergebracht ist. Dieses Streben nach Unabhängigkeit ist über die Jahrhunderte hinweg unverändert geblieben. Während der Zeit der Gemeindereform von 1971 bis 1973 konnte sich Michelbach/Bilz seine Selbständigkeit erhalten. Neben den aufgeführten Ortsteilen lassen sich noch einige Weiler und kleinere Ansiedlungen auf der Michelbacher Markung verstreut finden. Es sind dies beispielsweise Burgbretzingen, der Buchhorn, die Neumühle, der Hagenhof und die Engelsburg.

Entwicklung und Ortsbeschreibung

Der Hauptort ist Michelbach/Bilz mit 2.200 Einwohner. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat er eine rasante Entwicklung genommen. Mehrere Baugebiete wurden erschlossen, Hallen gebaut, Grün- und Sportanlagen geschaffen, um nur einiges zu nennen. Der alte Ort beschränkte sich bis dato fast nur auf den Bereich um das Schloss, auf die Bretzinger und die Hirschfelder Straße sowie auf die Kirchstraße bis zur Evangelischen Kirche. Dort befinden sich auch heute noch die von Landwirten betriebenen Hofstellen. Heute ist dieser Bereich der alte Ortskern, an den sich das Schul- und Sportgelände anschließt. Viel Grün ist dort zu finden; ohne Übertreibung ist diese zentrale Parkanlage ein gelungenes städtebauliches Moment. Fuß- und Radwege sind Verbindungen zu den einzelnen Wohngebieten. Auch die öffentlichen Einrichtungen lassen sich dadurch per pedes oder auf dem Rad erreichen.

Die westliche Kirchstraße ist eine Art Serviceareal. Hier werden wichtige Dienstleistungen angeboten. Rathaus, Bankfilialen, Lebensmittelgeschäft, Metzgerei, Frisör, Postagentur, Autohaus und vieles mehr sind dort anzutreffen. Ein optisches Highlight ist das gegenüberliegende Schloss der Schenken zu Limpurg. Um 1610 wurde es erbaut. Heute befindet sich darin das Evangelisch-Kirchliche Aufbaugymnasium mit Internat. Sehenswert ist auch die Evangelische Martinskirche, ein Gotikbau aus dem 15. Jahrhundert.