Aktuelles: Gemeinde Michelbach an der Bilz

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Gemeinderatsbericht vom 18.01.2005

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 19.04.2005

Leitung der Nordost Wasserversorgung wird teilweise erneuert

Michelbach an der Bilz bezieht 95 % des Trinkwassers vom Zweckverband Wasserversorgung Nordost Württemberg. Die Leitungstrasse führt von Gaildorf kommend über Buchhorn, Obere Wiesen, Bergsiedlung und Siedlung Ottennab bis hin zum Hagenhof. Aus Gründen der Versorgungssicherheit plant der Zweckverband, einen Abschnitt von 8 Kilometern der Leitung zwischen dem Bereich Gaildorf und dem Pumpwerk Buchhorn zu erneuern. Mit der Baumaßnahme wird die Versorgung für Michelbach an der Bilz optimiert. Damit kann es auch bei Hitzeperioden zu keinen Versorgungsengpässen kommen. Die Gemeinderäte haben dem Vorhaben zugestimmt. Die Baumaßnahme soll 2005/2006 zur Ausführung kommen.

Neutrassierung der L 1055 nicht mehr im vorbringlichen Bedarf des Generalverkehrsplanes

Der Generalverkehrsplan 1995 sieht eine Neutrassierung der Landesstraße 1055 westlich der Bahnlinie vor. Damit wäre eine Ortsumfahrung von Rauhenbretzingen, Michelbach an der Bilz und Hirschfelden erreicht. Um diese Straßenbaumaßnahme realisieren zu können, wären enorme Investitionen notwendig, zumal auf Grund der Topografie es zu aufwendigen Bauwerken kommen würde. In absehbarer Zeit kann deshalb nicht mit der Umsetzung der Maßnahme gerechnet werden. Die Straßenbauverwaltung des Landkreises hat deshalb angeregt, im Zuge des Generalverkehrsplanes 1995, der bis 2012 läuft, auf die Neutrassierung der L 1055 zu verzichten. Innerhalb des Landkreises wäre es dann möglich, vorbringlichere Vorhaben eher realisieren zu können. Zu Gute käme dies beispielsweise dem Oberroter Teilort Hausen, der sehr stark von Schwerlastverkehr betroffen ist. Zurückgestellt werden müsste für Michelbach an der Bilz konkret dann nur die Baumaßnahme, die im Zuge der L 1055 die Beseitigung des Bahnüberganges in Hirschfelden zum Ziel hat. Dieses Projekt hatte der Gemeinderat schon im Jahr 1985 abgelehnt. Der Gemeinde erscheint es nur sinnvoll, wenn es zu einer kompletten neuen Streckenführung westlich der Bahnlinie der Landesstraße 1055 kommt. Bei der Neuaufstellung des Generalverkehrsplanes soll die

L 1055 dann wieder vorrangig berücksichtigt werden.


Forstbetriebsplan 2005

Die Gemeinderäte haben dem von der Forstverwaltung vorgelegten Forstbetriebsplan zugestimmt. Darin wird die Bewirtschaftung der Waldflächen der Gemeinde geregelt. Die Gemeinde hat ca. 27 ha Wald im Eigentum.

Bausachen

Die Gemeinderäte haben zu zwei Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Informationen hinsichtlich von Altlastenuntersuchungen

Informationen gab es für die Gemeinderäte im Hinblick auf den Untersuchungsstand in den Bereichen der früheren Gipsbrüche Mack und Probst. Diese befinden sich östlich des Bildwiesenweges in Gschlachtenbretzingen bis hin zur

L 1055. Verfüllt wurden die ehemaligen Gipsbrüche mit Hausmüll, Bauschutt und sonstigen Materialen. Die Verfüllung erfolgte im Auftrag der Stadt Schwäbisch Hall, so dass die Kosten für die Untersuchungen sowie eventuelle Sanierungen von dort bzw. vom Land zu tragen sind.

Entsprechend den neuesten Untersuchungsberichten wird beim ehemaligen Gipsbruch Mack, der sich im Bereich des Gartennestes befindet, eine Neubewertung nicht erforderlich sein. Für eine gewerbliche Nutzung kann das Gebiet weiterhin genutzt werden. Gegebenenfalls sind Einzeluntersuchungen notwendig. Eine Neubewertung ist dann erforderlich, wenn es dort zur Wohnbebauung kommen sollte.

Hinsichtlich des Gipsbruches Probst hat sich bei den Untersuchungen der Altlastenverdacht errtet. Betroffen davon ist das Areal angrenzend an die

L 1055. Es werden weitere Untersuchungen erfolgen.

Remsbach in Rauhenbretzingen soll teilweise renaturiert werden

Im Zuge des Neubaus des Bushaltebereichs bei Hirschfelden und des Ausbaus des Geh- und Radweges hat die Gemeinde noch naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen zu erbringen. Geplant ist dafür, einen Abschnitt des Remsbaches bei Rauhenbretzingen wieder in einen natürlichen Zustand zu versetzen. In unmittelbarer Nachbarschaft ist die Stadt Schwäbisch Hall Eigentümerin eines Grundstückes. Diese wird sich an der Maßnahme beteiligen, um so einen Ausgleich für Bauvorhaben zu erzielen. Die vorgesehene Renaturierung ist noch mit den betroffenen Fachbehörden abzustimmen.