Aktuelles: Gemeinde Michelbach an der Bilz

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Gemeinderatsbericht vom 15.02.2007

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 21.02.2007

Dokumentation über die gemeindlichen Sportstätten

Unter der Überschrift „Unsere Sportstätten gestern, heute und morgen“ informierte Bürgermeister Volker Schneider in einer PowerPoint-Präsentation über die Sportan­lagen. Erwähnt wurde dabei die Schulturnhalle, die in den Jahren 1956/1957 erbaut wurde. Damals war ein Aufwand von ca. 220.000,00 DM notwendig.
Im Jahr 1991 wurde diese Mehrzweckhalle renoviert und erweitert, wobei seinerzeit 2,5 Mio. DM dafür aufgewendet werden mussten.
Die Rudolf-Then-Halle als Mehrzweckhalle wurde 1986 fertig gestellt. Investiert wurden dafür 4,6 Mio. DM.

Mit dem Bau des Sportplatzes wurde ab 1976 begonnen. Für die Maßnahme wurden über 700.000,00 DM ausgegeben. Der in der Zeit auch entstandene Allwetterplatz ver­ursachte Kosten von nahe zu 270.000,00 DM. Bei der Herstellung des Sportplatzes habe es seinerzeit schon Bedenken gegenüber den Bauleistungen der ausführenden Firma gegeben. So sei das Wasser an mehreren Stellen nicht schnell genug abgelaufen. Offen­sichtlich wurde damals ein zum Teil ungeeigneter Sand verwendet. Später hätte sich dann dort gezeigt, dass Feinteile des Grabsandes ausgewaschen wurden und den Aufbau verdichteten. Vor über 15 Jahren habe eine Fachfirma im Ab­stand von einem Meter ca. 5 cm breit Kieselsteine eingebaut, um so wieder den ver­dichteten Bereich wasserdurchlässig zu machen. Wie sich erst lange Zeit später herausstellte, wurde dabei häufig die Drainage beschädigt. Trotz dieser wiederholten Schwierigkeiten war der Michelbacher Sportplatz Jahrzehnte lang einer der besten Plätze unseres Raumes. Nicht verkannt werden darf, dass nach rd. 30 Jahren der Nutzung ein solcher Platz auch „in die Jahre“ kommt und eine große Regeneration notwendig wird.

Im Jahr 2005 haben Mitglieder des TSV Michelbach an der Bilz in Handarbeit im nord­westlichen Bereich die Platzdrainage erneuert. Die äußerst angespannte Finanzsituation der Gemeinde hat in den Jahren 2004 und 2005 die notwendige Platzsanierung ver­hindert. Von Fachfirmen wird teilweise die grundlegende Platzerneuerung empfohlen. Dies würde bedeuten einen Austausch der Drainage sowie eine Erneuerung des Platz­aufbaus. Für die Gemeinde ist dies aber nicht finanzierbar. Zudem wäre der Platz über ein Jahr nicht bespielbar. Die schlimmsten Schäden an der Sportstätte haben die Mitar­beiter des Bauhofes der Gemeinde im vergangenen Herbst saniert. So wurde das gesamte Drainagen­system des Platzes „befahren“ und entsprechend durchgespült. Wo es verstopfte Stellen gab, wurden diese aufgegraben. Allerdings müssen noch weitere schadhafte Stellen beseitigt werden. Danach ist wieder ein Ablauf des Wassers möglich. Nach fast 30 Jahren sei auch die Beregnungsanlage sanierungsbedürftig.

In der anschließenden Diskussion wurde im Gemeinderat erörtert, mit welchem Aufwand die notwendige Sanierung durchgeführt werden soll.


Vorberatung von Haushaltsplan und Haushaltssatzung für 2007

Diskutiert wurden die Investitionen im Vermögenshaushalt. Außerdem angesprochen wurden die Straßen- und Gebäudeunterhaltung. Die Verwaltung wird zur nächsten Ge­meinderatssitzung das komplette Zahlenwerk dem Gemeinderat vorlegen.


Solaranlagen auf dem Feuerwehrmagazin und auf dem Landschaftspflegehof

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall betreibt auf beiden Gebäuden jeweils ein Photovoltaikanlage. Wie von dort dieser Tage mitgeteilt wurde, sorgte im Jahr 2006 die strahlende Sonne über Hohenlohe für überdurch­schnittlich viel Solarstrom. Dies zeigte eine Auswertung der Messergebnisse der WfG Schwäbisch Hall. Im vergangenen Jahr waren 27 Photovoltaikanlagen mit 879 kWp Nennleistung in Betrieb. Für diese wurden Jahresstromertrag von 1005 kWh pro KWp installierter Nennleistung gemessen. Kalkuliert hatte man mit einem geringeren jähr­lichen Stromertrag. Konkret wurden auf dem Dach des Feuerwehrmagazins in 2006 25897 kWh Strom produziert. Die Gemeinde Michelbach an der Bilz erhält von der WfG dafür eine Dachmiete sowie die Stromvergütung, die über 950 kWh pro kWp liegt. Auf­grund des letzt jährigen Sonnenreichtums kommen damit zusätzlich 850,00 € in die Gemeindekasse. Auf dem Landschaftspflegehof in Hirschfelden wurden 47820 kWh Strom produziert. Die Gemeinde erhält hier zusätzlich rd. 1600,00 €.


Kinderfreundliche Kommune

Zu diesem Thema wird die Gemeinde den Direktor des Regionalverbands Franken Ekkehard Hein zu einer der nächsten Gemeinderatssitzungen einladen.