Aktuelles: Gemeinde Michelbach an der Bilz

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zusätzliche Verstärkerbusse einsetzen

Artikel vom 29.09.2020

Landkreis und Kreisverkehr Schwäbisch Hall planen mit Blick auf Corona zur Entlastung des ÖPNV und den Schülerfahrten weitere Verstärkerbusse einzusetzen

Landkreis. Der Landkreis Schwäbisch Hall beabsichtigt bei den Verkehrsunternehmen zusätzliche Verstärkerbusse zur Entlastung stark frequentierter ÖPNV-Achsen zu bestellen. Die Verkehrsunternehmen haben bereits zu Schuljahresbeginn sämtliche Einsatzfahrzeuge mit Blick auf Corona in Betrieb genommen. Trotzdem hat sich auf einzelnen Buslinien gezeigt, dass die Kapazitäten stark ausgelastet sind und es zu beengten Verhältnissen in den Bussen kommen kann.

Da erfahrungsgemäß in den ersten Tagen nach Schulbeginn noch nicht überall der Stundenplan verbindlich steht bzw. der Regelbetrieb der Schulen über Tage hochgefahren wird, ist diese Zeit für die Verkehrsunternehmen sehr anspruchsvoll. Die Unternehmen können nicht genau einschätzen, zu welchen Zeiten wie viele Schüler tatsächlich vom Wohnort zur Schule befördert werden müssen.

Es gab mehrere Beschwerden über nicht ausreichende Kapazitäten im Nahverkehr, es kam teilweise zu überfüllten Busse, weitere Fahrgäste konnten nicht aufgenommen werden. Das Landratsamt hat die Verkehrsunternehmen gebeten, eine schnelle Abhilfe zu schaffen.

Die Verkehrsunternehmen sind derzeit daran, die Buslinien festzustellen, die entlastet werden müssen. Auf diesen Linien müssen zusätzliche Verstärkerbusse eingesetzt werden. Die anfallenden Mehrkosten werden vom Landkreis übernommen. Dabei muss berücksichtig werden, dass im Landkreis nicht unbegrenzt zusätzliche Busse und Fahrpersonal zur Verfügung stehen.

Das Land Baden-Württemberg hat als Schwellenwert zur Einrichtung von Verstärkerbussen die Belegung von 100% der Sitzplätze bei gleichzeitiger Auslastung der Stehplätze zu 40% vorgesehen. Erst ab dieser Auslastung kann ein Verstärkerverkehr - bis zu den kommenden Herbstferien - gefördert werden.

An die Fahrgäste des ÖPNV richtet Landrat Bauer den dringenden Appell, die Vorgaben der Corona Verordnung zu beachten. Danach sind Fahrgäste des ÖPNV verpflichtet an Haltestellen und in Bussen und Bahnen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Tragen einer Maske ist im Bus extrem wichtig, da hier der Mindestabstand von 1,50 m vor allem in den Stoßzeiten morgens und mittags nur schwer eingehalten werden kann. „Wenn keine Maske verfügbar ist, genügt notfalls auch ein Tuch oder ein Schal. Halten Sie bitte immer den maximal möglichen Abstand zu anderen Fahrgästen ein“, so der Landrat.

Sollte jemand keine Masken haben, können Einmal-Masken kostenlos

o   im KreisVerkehr-KundenCenter in Schwäbisch Hall

o   im KreisVerkehr-KundenCenter in Crailsheim

o   bei den Verkehrsunternehmen

abgeholt werden.

Wichtig ist dem Landrat der Hinweis, dass die Fahrgäste sowohl für sich, aber auch für die Mitfahrer eine Verantwortung zum Tragen der Maske haben.

Landrat Bauer begrüßt es, dass die Polizei die Kontrolle der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen weiterhin als Schwerpunktthema sieht und auch in Zukunft Kontrollaktionen durchführen wird.