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Aus der Arbeit des Gemeinderates
icon.crdate11.05.2026
21.04.2026
Aus der Arbeit des Gemeinderats
Die Sitzung des Gemeinderats fand am Dienstag, 21.04.2026 statt.
Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik für Michelbach an der Bilz
Polizeirat Tobias Ostermann, der Leiter des Polizeireviers in Schwäbisch Hall, gab einen Überblick über die im Jahr 2025 registrierten Delikte in der Gemeinde. Die Anzahl betrug im vergangenen Jahr 69. Dies ergibt gegenüber dem Jahr 2024 zwar einen Anstieg. Aufgrund der geringen Anzahl der Vorfälle sind jedoch vordergründig die absoluten Zahlen zu beachten, da ansonsten sich im Jahresvergleich erhebliche Prozentsteigerungen ergeben würden. Entscheidend ist deshalb die sogenannte Häufigkeitszahl, die die Kriminalitätsbelastung im Vergleich zur Einwohnerzahl wiedergibt. Dort ergibt sich für Michelbach an der Bilz ein Wert, der weit unter dem Landesdurchschnitt und auch deutlich unter dem Kreisdurchschnitt liegt.
Tobias Ostermann erläuterte dabei die jeweiligen Straftaten, die sich in den Delikten widerspiegeln. Erfasst sind dabei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Hoheitsdelikte, Partnergewalt, Sachbeschädigung, Diebstahlskriminalität sowie Vermögens- und Fälschungsdelikte. Veranschaulicht wurden von ihm dabei auch die jeweiligen Aufklärungszahlen. Insgesamt zeigt sich eine hohe Aufklärungsquote. Eine wichtige Erkenntnis in der Vorstellung war auch, dass sich der größte Anteil der Delikte im häuslichen bzw. im familiären Umfeld abspielte. Delikte im öffentlichen Bereich waren die absolute Seltenheit. Dabei ging es dann um Sachbeschädigungen.
Bürgermeister André Dörr bedankte sich für die Arbeit der Polizei in der Gemeinde. Für Michelbach an der Bilz könne man feststellen, dass man in einer sicheren Gemeinde lebe und auch dass das subjektive Sicherheitsgefühl gegeben sei.
Bebauung des Rathausareals
Manuel Rößler von Röwisch Wohnbau und der gemeinnützigen Röwisch Stiftung berichtete über die geplanten Projekte in dem Bereich. Das frühere Rathaus im Gebäude Hirschfelder Straße 13 wird von der Röwisch Stiftung erworben. Dort werden Wohnungen bzw. Wohngemeinschaften entstehen, die für Menschen zur Verfügung stehen, die auf dem freien Wohnungsmarkt Schwierigkeiten haben. Begleitet wird dieses Projekt von einer Sozialorganisation, die Erfahrung in dem Bereich hat. Für die bisher unbebaute Fläche sind 23 Wohneinheiten geplant. Diese verteilen sich auf drei Gebäude. Die Bebauung ist quartiersmäßig angeordnet, sodass im Innenbereich Grünflächen entstehen können.
Bürgermeister André Dörr erklärte dazu, mit diesem Bebauungs- und Wohnungsmix entspreche man auch den Wünschen aus der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Gemeindeentwicklungskonzept. So ist es erklärtes Ziel, Wohnraum in unterschiedlichen Größen sowie für unterschiedliche Einkommensgruppen innerhalb der Gemeinde zu schaffen.
Vergabe von Bauleistungen für das Pumpwerk in Hirschfelden
Für die noch ausstehende Überdachung des Rechens im Pumpwerk Hirschfelden waren Angebote eingeholt worden. Dabei ging es um die Stahlbauarbeiten für die Geröllfänge. Günstigster Bieter war die Firma Lutz Stahl und Metallbau aus Ellwangen mit einem Angebotspreis von 19.944,40 EUR. Dem Unternehmen wurde der Auftrag erteilt. Die Kostenberechnung hatte bei 20.000,00 EUR gelegen.
Bausachen
Der Gemeinderat hat im Rahmen des sogenannten Bauturbos für ein Bauvorhaben in Burgbretzingen die Zustimmung erteilt. Dabei geht es um den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern auf einem größeren Grundstück. Die Zustimmung wurde mit dem Vorbehalt verbunden, dass weitere drei Stellplätze als ursprünglich geplant geschaffen werden.
Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am 19.05.2026 statt.



