Aktuelles aus dem Gemeinderat: Gemeinde Michelbach an der Bilz

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Aus der Arbeit des Gemeinderates

icon.crdate17.03.2026

24.02.2026

Aus der Arbeit des Gemeinderats
Die Sitzung des Gemeinderats fand am Dienstag, 24.02.2026, statt.

Breitbandausbau in der Gemeinde

Heinz Kastenholz vom Zweckverband Breitbandausbau im Landkreis Schwäbisch Hall informierte die Gemeinderäte über den Stand des Ausbaus. Er berichtete, dass zum Jahreswechsel bei etlichen Projekten die Übergabe an die Netcom BW erfolgt sei. In Michelbach an der Bilz stehe derzeit aber noch die Bahnquerung bei Hirschfelden an. Dabei seien technische und bürokratische Hürden zu nehmen. Insgesamt seien dann in der Gemeinde 4,38 Mio. EUR netto für die sogenannten Weißen Flecken investiert. Dabei handelt es sich um die Bereiche in der Gemeinde, die bisher die schlechteste Versorgung hatten. Für die sogenannten Grauen Flecken stünden dann noch 3,7 Mio. EUR an Investitionssumme netto an. Dabei geht es um Bereiche in der Gemeinde mit bisher mittlerer Versorgungsqualität. Vom Zeitplan her sei es so, dass Ende des dritten Quartals bzw. Anfang des vierten Quartals dann die Anschlüsse in den Weißen Flecken in Michelbach an der Bilz genutzt werden können. Insgesamt wurden bisher 105 Hausanschlüsse gebaut. Dafür wurden rund 16,7 Kilometer Trassen erstellt.

Leitungserneuerung durch die Nordostwasserversorgung

In der Sitzung berichtete Rijalda Weber von der Nordostwasserversorgung, wie der nunmehr geplante zweite Bauabschnitt vollzogen werden soll. Der erste Bauabschnitt, bei dem die Leitung über Hirschfelden zum Hochbehälter Jakobsruhe führte, ist bereits abgeschlossen. Die Leitungsführung wird nunmehr künftig vom Hochbehälter Jakobsruhe bis zum Friedhof führen. Von dort geht es wie bisher durch das Baugebiet Obere Wiesen hindurch. Neu wird dann sein, dass die Leitung sich zukünftig in einer Trasse zwischen dem Feuerwehrmagazin und der Rudolf-Then-Halle befinden wird. Danach geht es entlang des Hagenhofweges und der Straße Ottennab in Richtung Hagenhof. Für diese Maßnahme müssen Waldstücke auf gemeindeeigenen Grundstücken umgewandelt werden. Dies bedeutet, dass sie dann rechtlich und auch faktisch für diesen Leitungsbereich zur Verfügung stehen und nicht mehr die Waldfunktionen erfüllen. Dabei wird es Bereiche von dauerhafter aber auch temporärer Waldumwandlung geben. Zuständig für das Genehmigungsverfahren ist das Regierungspräsidium Freiburg als höhere Forstbehörde. Rijalda Weber ging auch auf die geplanten Rekultivierungs- und Ausgleichsmaßnahmen ein. Die Kosten für Rodung, Waldumwandlung und Rekultivierung werden in Gänze von der Nordostwasserversorgung übernommen. Für gefällte Bäume gibt es entsprechende Entschädigungen. Bürgermeister André Dörr verwies dabei darauf, dass mit den Maßnahmen eine dauerhafte Sicherstellung der Frischwasserversorgung in der Region erreicht werde. Der Gemeinderat hat der vorgesehen Waldumwandlung zugestimmt.

Häckselplatz in Gschlachtenbretzingen

Das Amt für Abfallwirtschaft im Landratsamt Schwäbisch Hall hatte die Gemeinde darüber informiert, dass aus Personalgründen der Häckselplatz in Gschlachtenbretzingen nicht mehr betrieben werden kann. Es ist deshalb eine Schließung zum 01.01.2027 vorgesehen. Eine Lösung mit einem digitalen Zugangssystem ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten schwer oder kaum realisierbar. In der Debatte im Gemeinderat kam deutlich zum Ausdruck, dass der Häckselplatz erhalten werden soll. Es soll zunächst von Seiten der Gemeinde versucht werden, die Öffnungszeiten mit Ehrenamtlichen abzudecken, die dafür eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten werden.

Vergabe von Bauleistungen

Die Gemeinde übernimmt von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises die Photovoltaikanlage auf dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr. Für die Erneuerung der Anlage wird ein sogenanntes Repowering vorgenommen. Dies bedeutet die Anschaffung von neuen Modulen. Der Auftrag geht an die Firma Elektro Lingscheidt aus Schwäbisch Hall zum Angebotspreis von 17.412,50 EUR.

Information über eine Eilentscheidung

Bürgermeister André Dörr informierte die Gemeinderäte darüber, dass im Hinblick auf den Ersatz des Hallenbodens in der Rudolf-Then-Halle eine Eilentscheidung durch ihn notwendig war. Die bisher vorhandene Dämmung entspricht nicht mehr den aktuellen Brandschutzvorgaben. Somit war es notwendig, den kompletten Unterbau auszubauen und zu entsorgen und eine neue andere Unterkonstruktion zu erstellen. Um die Schließung der Halle nicht weiter in die Länge zu ziehen, wurde die Eilentscheidung getroffen. Die Kosten für die Maßnahme betragen 51.619,70 EUR.

Annahme von Spenden

Der Gemeinderat hat der Annahme von Spenden in einer Größenordnung von 1.050,00 EUR zugestimmt.

 

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am 24.03.2026, statt.